Neue Spielerinnen in der Verantwortung

19.09.2012

Neue Spielerinnen in der Verantwortung

winterthur. Umbruch im Frauen-Wasserball-Team des Schwimmclubs Winterthur. Nächste Saison fehlen sicher zwei, wenn nicht drei Schlüsselspielerinnen aus dem Team 2012.

19.09.2012

 

«Schade» sei es, sagt Stephan Müller. Der Trainer der Winterthurer Wasserballerinnen beklagt den Abgang zweier Spielerinnen, die in seinem Team eine tragende Rolle innehatten: Yesim und Feyza Muslu, Schwestern mit Jahrgang 1990, lassen die Saison 2013 aus. Yesim Muslu war in den vergangenen Jahren, als sich die Equipe des Schwimmclubs in der nationalen Hierarchie immer weiter nach vorne spielte, nämlich bis auf Platz 3, Top­sko­rerin und die Taktgeberin.

Zudem hat Fabienne Villars-Damen mitgeteilt, dass sie wegen eines Studienaufenthalts in Oslo womöglich ebenfalls die Spielzeit verpassen wird. Dem Winterthur-Trainer würden in dem Fall gleich drei der zehn Wasserballerinnen fehlen, die 2012 am meisten Spiele in der Women National Waterpolo League bestritten haben. «Jetzt müssen halt die Jungen ran», sagt Müller. Zum Beispiel Nadja Hartmann, Katja Rauber, Athena Grandis oder Yvette van Westendorp, alle 16 bis 19 Jahre alt und im Nationalkader.

Zu kalt für taktische Übungen

Der Trainer hat auch die Saisonvorbereitung umgestellt. Nicht nur freiwillig. Weil die Wasserballerinnen wegen der Sanierung des Hallenbades Geiselweid frühestens im November wieder im Warmen trainieren können, hat der Trainer die Einheiten mit dem Ball vorerst ausgesetzt. Für taktische Übungen im Freibad sei es zu kalt, findet er.

Also arbeiten die Wasserballerinnen derzeit bloss an ihrer Ausdauer. Zudem hat Stephan Müller im Sommer eine Trainingspause angeordnet. «2011 haben wir mehr oder weniger durchtrainiert», erzählt er. Zwar konnte er dadurch mit seinen Wasserballerinnen die technischen Grundlagen erarbeiten. Doch im Herbst fehlten dann zu lange die Matches, da die Saison erst im Januar begonnen hat.

Nur noch sieben Teams

Auch davon, die Spiele der Qualifikation über möglichst viele Monate zu verteilen und dazwischen an den in den Matches festgestellten Schwächen zu arbeiten, ist Müller abgekommen. «Die Trainingspräsenz war nach den Spielen nicht besser, im Gegenteil. Daher konnte ich nach den Spielen doch nicht taktische Dinge einüben.» Und sein Team habe nie in einen Rhythmus gefunden. 2013 werden die Winterthurerinnen ihr erstes Spiel daher erst im März bestreiten. Das ist kein Problem, weil sich die Anzahl Spiele in der Qualifikation weiter verringert hat. Nach der Abmeldung des «Swiss Teams» (einer Auswahl an Schweizer Talenten) werden nur noch sieben Equipen die Frauen-Meisterschaft bestreiten.

 

Erstellt: 19.09.2012, 00:00 Uhr

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