, Schwimmclub Winterthur

Späte Starts, schnelle Zeiten: Speednight bringt Tempo nach Winterthur

Am 24. Januar 2026 fiel für den Schwimmclub Winterthur der Startschuss ins neue Wettkampfjahr – und zwar gleich mit einem echten Sprint-Feuerwerk: der 4. Decathlon Speednight in Winterthur. 39 Athlet:innen aus den Gruppen Futura, Sportschwimmen Plus, Jugend und Juniors stellten sich vor heimischer Kulisse der Konkurrenz von 15 weiteren Clubs.

Ein Abend im Vollgas-Modus

Die Speednight macht ihrem Namen alle Ehre: ausschliesslich 50-Meter-Rennen, in allen vier Lagen. Hier zählt vom Startsprung bis zum Anschlag jede Hundertstelsekunde. Entsprechend ging es Schlag auf Schlag: In rund drei Stunden absolvierten 254 Schwimmer:innen beeindruckende 952 Starts. Organisatorisch war das eine echte Meisterleistung.

Besonders, weil es kurz vor Beginn noch einmal richtig eng wurde: Das 50-Meter-Becken war bis unmittelbar vor Wettkampfbeginn noch durch einen Anlass von Waterpolo Winterthur belegt. Während dort noch Tore versorgt wurden, waren unsere Juniors bereits im Einsatz und brachten die Leinen an, während das Bau-Team die letzten Vorbereitungen traf und das Einschwimmen mit nur geringer Verzögerung beginnen konnte. 

Spät, schnell – und trotzdem hochmotiviert

Ein Abendwettkampf ist speziell: Der Tag ist lang, die Beine sind nicht immer frisch – und trotzdem braucht es volle Konzentration. Manchen war die Müdigkeit anzumerken, aber die Motivation im Team war durchgehend vorhanden. Einige hatten sich am Morgen sogar noch im Training gezielt vorbereitet oder - so wie Anouk und Giacomo - ihre Maturaarbeitspräsentation hinter sich gebracht. 

Die Stimmung am Beckenrand war gut, die Unterstützung füreinander da. Die Futuras gingen mit Plan an den Start. Für jedes Rennen hielten sie ein technisches Ziel fest, auf das sie sich fokussieren wollten – und setzten das überzeugend um. Die Freude über die gelungenen Rennen war entsprechend gross.

Viele kleine Schritte – und genau die zählen

Über 50 Meter sind Verbesserungen oft nur hauchdünn – aber genau das macht dieses Format so spannend. Umso erfreulicher, dass es zahlreiche persönliche Bestzeiten gab. Vor allem die Sportschwimmer:innen zeigten dabei deutlich sichtbare Fortschritte.

Auch im Medaillenspiegel schlug sich der SCW stark: Rang 3 hinter den Limmat Sharks und dem Schwimmclub Uster, mit 1× Gold, 2× Silber und 2× Bronze.

Podestplätze und Top-10-Ränge

Für besondere Highlights sorgten gleich mehrere Winterthurer:innen:

  • Levin Gyger holte sich bei den 15–16-Jährigen den Titel „Speed King“ und lag mit 2170 Punkten klar an der Spitze.
  • Finn Wäckerlin verpasste Gold nur knapp und gewann Silber bei den 17–18-Jährigen.
  • Anouk Schmidberger und Nina Schaffner standen gemeinsam auf dem Podest und belegten Platz 1 und 2 bei den 19–20-Jährigen.
  • Emma Lang sicherte sich Bronze bei den 17–18-Jährigen.

Weitere Top-10-Platzierungen in den jeweiligen Alterskategorien gingen an:
4. Platz Aaron Müller, 5. Platz Janine Gyger, 6. Platz Aliya Lakhdher, 7. Platz Diemo Jayson Fernandes, Paula Scheermesser und Ewen Blain, sowie 9. Platz Yara Lakhdher und Thea Schedle.

Ein besonderer Moment des Abends war zudem das Comeback von Ylenia Schwarzer, die nach langer Rekonvaleszenz wieder ihr erstes Rennen bestritt – und ein rundum gelungenes Rennen ins Wasser brachte. Das Team freute sich sichtbar mit.

Ein grosses Dankeschön

Ein Anlass wie die Speednight steht und fällt mit den Menschen im Hintergrund. Ein grosses Dankeschön gilt allen Helfer:innen, insbesondere dem OK und dem Bauteam. Vor allem die Masters und viele Eltern unterstützten unseren Nachwuchs mit viel Einsatz am Beckenrand – eine starke Teamleistung. Hervorragend funktionierte auch die Zusammenarbeit mit dem Sportamt der Stadt Winterthur sowie den Bademeistern vor Ort.

Der SC Winterthur bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten – und nimmt aus der Speednight nicht nur Zeiten und Medaillen mit, sondern vor allem viel Schwung und Motivation für die kommenden Wettkämpfe.

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