Starker Auftritt des SCW in Sindelfingen
Auch sportlich durfte sich der SCW sehen lassen: 78 Einzelstarts, 17 persönliche Bestzeiten, mehrere Finalqualifikationen, zahlreiche Podestplätze und sogar ein neuer Clubrekord standen am Ende zu Buche. Besonders erfreulich sind diese Leistungen deshalb, weil die Athletinnen und Athleten zuvor eine strenge Trainingswoche absolviert hatten. Umso schöner war es zu sehen, dass die SCW-Schwimmerinnen und -Schwimmer dennoch insgesamt sehr gut unterwegs waren.
Für besonders auffällige Bestzeiten sorgten mehrere SCW-Athletinnen und -Athleten. Diemo Jayson Fernandes erzielte über 200 m Lagen die grösste Verbesserung des gesamten Teams und stellte gleich zweimal eine Bestzeit auf. Anouk Schmidberger schwamm sowohl über 50 m als auch über 100 m Schmetterling im Final persönliche Bestzeiten. Janine Gyger überzeugte mit Bestzeiten in beiden Brust-Finals. Levin Gyger verbesserte sich deutlich über 200 m Freistil und legte im Lagenfinale nochmals nach. Auch Finn Wäckerlin setzte im 200-m-Lagen-Final mit einer starken Bestzeit ein weiteres Ausrufezeichen. Ausserdem stellte er seinen eigenen Clubrekord über 100 m Brust ein.
Ein besonderer Höhepunkt war der 200-m-Lagen-Final – und der hatte es in sich. Dieser wurde nämlich als «Mystery Lagen» ausgetragen. Die Reihenfolge der vier Lagen wurde für jeden Schwimmer erst nach dem Einlaufen live auf der Leinwand ausgelost. So musste Finn Brust, Rücken, Crawl und zum Schluss Delfin schwimmen, Diemo bekam Frei, Delfin, Brust, Rücken zugelost und Levin Brust, Delfin, Crawl, Rücken.
Für einen besonders lustigen Moment sorgte Levin, der direkt nach Finn einlaufen musste: Er sah als Erstes, dass Finn tatsächlich Delfin ganz am Schluss schwimmen musste. Levin konnte sich das Lachen darüber natürlich nicht verkneifen und zeigte auf Finn, während dieser sein «Unglück» erst einmal realisieren musste. Genau solche Szenen machten diesen Final zu etwas Besonderem.
Überhaupt war die Stimmung beim 200-m-Lagen-Final grossartig. Das Team fieberte lautstark mit, feuerte sich gegenseitig an und sorgte für eine tolle Atmosphäre am Beckenrand. So bleibt Sindelfingen nicht nur sportlich, sondern auch als gemeinsames Erlebnis in bester Erinnerung.