guter Anfang, schlechtes Ende

14.01.2020

 

Guter Anfang, schlechtes Ende

Wasserball Die Winterthurer Männer verloren im Geiselweid die zwei NLA-Spiele gegen den Vizemeister Lugano 11:21 und 3:17.

In der ersten Begegnung gegen die Tessiner hielt die Auswahl des SC Winterthur zum Saisonauftakt drei Viertel lang mit, in der zweiten Partie waren die Gastgeber dann noch bis zum Seitenwechsel ebenbürtig. Doch danach brachen sämtliche Dämme, und die Gäste gewannen doch noch mit zehn respektive vierzehn Toren Differenz.

Beim 11:21 traf es die Winterthurer besonders hart. In der 24. Minute konnte Aneyrin Del Castillo noch auf 10:12 verkürzen. Doch in den letzten acht Minuten mussten die Winterthurer noch ganze neun Treffer einstecken. Der Trainer Radoslav Moldovanov sprach hinterher von «Gegentoren, wie wir sie vorher nicht bekommen haben» und meinte damit solche nach eigenen Fehlern. Matchwinner für die Tessiner war am Ende der routinierte Centerback Federico Pagani, der siebenmal ins Schwarze traf.

Auch in der zweiten Partie tags darauf fand der Coach, sein Team habe anfangs «perfekt gespielt» und bis zum Schluss «gut gekämpft». «Aber was in den ersten drei, vier Minuten des dritten Viertels passiert ist, das möchte ich nicht mehr sehen.» Moldovanov bemängelte vor allem die fehlende Zusammenarbeit in Angriff und Verteidigung. Zudem fielen einige Gegentreffer nach Abprallern. «Drei, vier solche Tore und drei, vier geschenkte Treffer, dann sieht es so aus wie heute.»

 

Zu viele Ausschlüsse

 

Zu schaffen machten den Winterthurern zudem in beiden Matches die zahlreichen Ausschlüsse. Sie kassierten doppelt so viele wie Lugano. Die Tessiner hätten eben einige erfahrene Spieler in ihren Reihen, die wüssten, wie man eine Strafe heraushole, analysierte Silvan Ammann, rechter Halbflügel des SC Winterthur. Die Folge: Lugano markierte 14 Tore in Überzahl oder durch Fünfmeter - und Winterthur nur fünf. (skl)

 

SC Winterthur - Lugano NPS 11:21 (3:6, 3:2, 4:4, 1:9). -  Torfolge: 0:2, 1:3, 3:3, 3:7, 6:7, 6:10, 7:11, 9:11, 10:12, 10:17, 11:21. - Strafen: 12 und 3 Fünfmeter gegen Winterthur, 7 und 1 definitiver Ausschluss gegen Lugano. - Winterthur: Gjulaj (ab 25. Gebendinger); Silvan Ammann (1), Del Castillo (2), Lazarevic, Di Febbo, Mancari (1), Kaian Ammann, Alijagic (5), Ziegler, Grandis (2), Gabriele. - Lugano: Strepparava; Scanlan (1), Alfano (5), Pagani (7), Mattia (2), Zanola, Radivojevic (4), Bortone (1), Deni Fiorentini (1), Kristic.

 

SC Winterthur - Lugano NPS 3:17 (1:2, 0:4, 0:6, 2:5). - Torfolge: 1:0, 1:13, 2:16, 3:17. - Strafen: 8 und 1 definitiver Ausschluss gegen Winterthur, 4 gegen Lugano. - Winterthur: Gjulaj (ab 25. Gebendinger); Silvan Ammann, Lazarevic, Di Febbo, Mancari, Kaian Ammann, Ilic, Alijagic (3), Ziegler, Grandis, Gabriele. - Lugano: Strepparava; Scanlan (1), Alfano (3), Pagani (4), Mattia (3), Radivojevic (4), Bortone (1), Deni Fiorentini (1), Kristic.

 

 

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